Schonende Implantatversorgung am Beispiel Zahn 15
Langzeiterfolg nach 10 Jahren: Der Verlust eines Zahnes bedeutet für viele Patienten erst einmal einen Einschnitt in Lebensqualität und Ästhetik. Umso wichtiger ist es, sich bei einem so sensiblen Eingriff auf langjährige Routine und fundiertes Fachwissen verlassen zu können. Mit über 30 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Zahnimplantologie legen wir in unserer Praxis großen Wert darauf, für jeden Patienten individuell den sichersten und schonendsten Weg zu wählen. Wie gut dieses Zusammenspiel aus jahrzehntelanger Expertise und moderner Technik funktioniert, zeigt der folgende Blick auf eine Behandlung aus dem Jahr 2013, die sich auch 2026 in einem tadellosen Zustand präsentiert.
Die Ausgangssituation: Vertrauen und Behandlungsbeginn
Die Patientin ist bereits seit 2010 Teil unserer Praxis. Nach dem Verlust des oberen zweiten Prämolaren (Zahn 15) stand die Frage im Raum, wie dieser Zahnverlust optimal und nachhaltig ersetzt werden kann. Ziel war eine feste, ästhetisch ansprechende Lösung, die sich harmonisch in die Zahnreihe einfügt, ohne gesunde Nachbarzähne zu beschädigen.
Präzise Diagnostik und digitale Planung
Um den Eingriff so sicher und minimalinvasiv wie möglich zu gestalten, setzten wir auf bewährte Diagnose- und Planungsschritte:
- 3D-DVT-Diagnostik: Mithilfe der digitalen Volumentomographie (DVT) wurde der Kieferknochen dreidimensional vermessen.
- SICAT-System: Die digitale Behandlungsplanung erfolgte über das SICAT-System, das eine exakte virtuelle Positionierung des Implantats vor dem eigentlichen Eingriff erlaubt.
Die clevere Lösung: Ein kurzes Implantat zur Vermeidung von Knochenaufbau
Die anatomischen Verhältnisse erforderten eine kluge Strategie. Um der Patientin einen aufwendigen, zeit- und kostenintensiven chirurgischen Knochenaufbau (Augmentation) zu ersparen, fiel – gestützt auf unsere langjährige klinische Erfahrung – die Wahl auf ein 8 mm langes Implantat. Die präzise 3D-Analyse machte es möglich, dieses etwas kürzere Implantat so zu planen, dass es sofort festen Halt fand und optimal belastbar war.
- Sommer 2013: Chirurgische Inserierung des Implantats.
- Herbst 2013: Eingliederung der stabilen und ästhetischen Versorgung (Krone).