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Dr. Ghaussy bei der Implantatsetzung

All-on-4 in Hamburg – vollständige Kieferversorgung bei Dr. Peter Ghaussy

Festsitzender Zahnersatz auf vier oder sechs Implantaten: Indikation, Ablauf, Sofortversorgung, Kosten und Risiken.

Im Zahn- und Implantatzentrum Dr. Ghaussy & Partner in Hamburg-Bramfeld werden vollständige implantatgetragene Kieferversorgungen nach dem All-on-4- und All-on-6-Konzept angeboten. Bei diesen Verfahren wird eine vollständige Zahnbrücke auf vier beziehungsweise sechs Implantaten verankert. Unter geeigneten medizinischen Voraussetzungen ist eine festsitzende provisorische Versorgung noch am Tag der Implantation möglich.

Dr. med. dent. Peter Ghaussy, M.Sc., verfügt nach Angaben der Praxis über mehr als 30 Jahre implantologische Erfahrung – mit mehr als 4.000 gesetzten Implantaten. Er hat ein postgraduales Masterstudium der Implantologie absolviert und ist als Referent für implantologische und knochenaufbauende Verfahren tätig. Die Auswahl des Behandlungskonzepts erfolgt nach individueller Untersuchung und prothetischer Planung.

 

Was ist All-on-4?

All-on-4 ist ein Behandlungskonzept für eine vollständige festsitzende Zahnbrücke im Ober- oder Unterkiefer, die auf vier Implantaten verankert wird. Es kommt insbesondere bei Zahnlosigkeit oder dann infrage, wenn verbliebene Zähne nicht langfristig erhalten werden können.

Bei der klassischen Anordnung werden zwei Implantate im vorderen Kieferbereich möglichst gerade und die beiden hinteren Implantate schräg eingesetzt. So kann das vorhandene Knochenangebot genutzt und der Abstand zwischen den Implantatstützpunkten vergrößert werden. In ausgewählten Fällen lässt sich dadurch zusätzlicher Knochenaufbau vermeiden.

Die Brücke ist mit den Implantaten fest verbunden. Anders als eine herausnehmbare Vollprothese wird sie nicht täglich vom Patienten herausgenommen; falls erforderlich, kann die Praxis sie zur Prüfung oder Behandlung entfernen.

Wichtig: Vier Implantate sind kein allgemeiner Standard für jeden Kiefer. Die Implantatzahl hängt von Knochenverhältnissen, Belastung, Implantatverteilung und geplanter Brückenkonstruktion ab.

Für wen eignet sich eine All-on-4-Versorgung?

Eine vollständige Versorgung auf vier Implantaten kann in Betracht kommen, wenn:

  • ein Ober- oder Unterkiefer bereits vollständig zahnlos ist,
  • vorhandene Zähne nach gründlicher Diagnostik als nicht erhaltungsfähig beurteilt werden,
  • eine bisherige herausnehmbare Vollprothese durch festsitzenden Zahnersatz ersetzt werden soll,
  • genügend Kieferknochen an geeigneten Positionen für eine stabile Verankerung vorhanden ist.

Vor der Behandlung werden Erkrankungen der Mundhöhle, der allgemeine Gesundheitszustand und individuelle Risikofaktoren berücksichtigt. Dazu zählen unter anderem eine bestehende oder frühere Parodontitis, Rauchen, bestimmte Erkrankungen und Medikamente sowie die Möglichkeiten zur täglichen Reinigung und langfristigen Nachsorge.

Zahnerhalt hat Vorrang vor einer pauschalen Komplettversorgung: Vorhandene erhaltungsfähige Zähne sollten nicht allein deshalb entfernt werden, um ein All-on-4-Konzept anwenden zu können.

All-on-4 bei reduziertem Knochenangebot

Nach längerem Zahnverlust kann der Kieferknochen zurückgebildet sein. Die schräge Positionierung der hinteren Implantate kann in bestimmten Fällen helfen, geeignete Knochenbereiche zu nutzen und anatomische Strukturen wie die Kieferhöhle zu berücksichtigen. Bei starkem Knochenmangel reicht diese Vorgehensweise jedoch nicht immer aus. Dann können ein Knochenaufbau, andere Implantatpositionen oder ein alternatives Versorgungskonzept erforderlich sein. Informationen zum Knochenaufbau bei Dr. Ghaussy & Partner

All-on-4 oder All-on-6: Welche Unterschiede gibt es?

Beide Konzepte dienen der festsitzenden Versorgung eines vollständigen Kiefers. Die Wahl zwischen vier, sechs oder gegebenenfalls mehr Implantaten ist eine medizinische und prothetische Entscheidung – kein reiner Kosten- oder Komfortvergleich.

MerkmalAll-on-4All-on-6
Implantatzahl pro Kiefer46
VersorgungFestsitzende vollständige BrückeFestsitzende vollständige Brücke
ImplantatpositionenHäufig zwei vordere gerade und zwei hintere geneigte ImplantateSechs je nach Kieferanatomie verteilte Implantate
SofortversorgungBei geeigneter Primärstabilität möglichBei geeigneter Primärstabilität möglich
KnochenaufbauJe nach Ausgangslage vermeidbar oder erforderlichAbhängig von Knochenangebot und Planung
NachsorgeDauerhaft erforderlichDauerhaft erforderlich

Für den vollständig zahnlosen Oberkiefer empfiehlt es sich mindestens vier geeignet verteilte Implantate zu setzen. Wenn Knochenangebot und individuelle Faktoren es zulassen, werden fünf bis sechs Implantate bevorzugt, um die Abstützung zu verbessern und bestimmte technische Komplikationen zu reduzieren. Diese Empfehlung bezieht sich ausdrücklich auf den Oberkiefer und darf nicht schematisch auf jeden Unterkiefer übertragen werden.

Entscheidend ist die individuelle Planung: Knochenangebot, Kieferform, Belastung, Antagonistenbezahnung (Zähne im Gegenkiefer), Hygienezugänglichkeit und geplante prothetische Konstruktion beeinflussen die Wahl.

Dr. Peter Ghaussy: Implantologische Erfahrung und vollständige Kieferversorgungen

Dr. med. dent. Peter Ghaussy, M.Sc. hat seine Praxis in Hamburg-Bramfeld 1993 gegründet. Seit 2006 ist er nach Praxisangaben national und international als Referent für Implantologie und Knochenaufbau tätig.

Im Zahn- und Implantatzentrum Dr. Ghaussy & Partner gehören Implantologie, 3D-gestützte Planung, Knochenaufbau und implantatgetragener Zahnersatz zum Behandlungsspektrum. Die Praxis stellt All-on-4-Konzepte für Ober- und Unterkiefer bildlich dar und veröffentlicht Beispiele vollständiger Kieferversorgungen.

Die veröffentlichten Angaben zur Anzahl über 4.000 gesetzter Implantate belegen die Erfahrung in der Implantologie. Sie ersetzen jedoch keine gesonderte Angabe dazu, wie viele vollständige All-on-4- oder All-on-6-Versorgungen Dr. Ghaussy persönlich durchgeführt hat. Qualifikationen und Werdegang von Dr. Peter Ghaussy

Ablauf einer All-on-4-Behandlung

Was kostet All-on-4 in Hamburg?

Die Kosten einer vollständigen implantatgetragenen Kieferversorgung lassen sich ohne Untersuchung und Behandlungsplanung nicht belastbar pauschalisieren. Sie ergeben sich aus dem chirurgischen und prothetischen Umfang sowie möglichen Begleitbehandlungen.

Typische Kostenbestandteile sind:

  • Untersuchung, Röntgendiagnostik und gegebenenfalls DVT;
  • Entfernung nicht erhaltungsfähiger Zähne und eventuelle Vorbehandlungen;
  • Implantate, implantatchirurgischer Eingriff und gegebenenfalls Knochenaufbau;
  • gegebenenfalls Sedierung oder weitere anästhesiologische Leistungen;
  • provisorische festsitzende Brücke und endgültiger Zahnersatz;
  • Kontrollen und notwendige Nachsorgemaßnahmen.

Nach Diagnostik und Auswahl des Versorgungskonzepts wird ein individueller Heil- und Kostenplan erstellt. Für ein seriöses Angebot sollten chirurgische Leistungen, provisorische Versorgung und definitive Brücke getrennt nachvollziehbar sein.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Zahnimplantate grundsätzlich nicht. Für den Zahnersatz kann ein befundbezogener Festzuschuss gewährt werden. Ausnahmen für implantologische Leistungen bestehen nur bei seltenen, gesetzlich definierten Indikationen. Bei privaten Kranken- und Zusatzversicherungen kommt es auf die Vertragsbedingungen an.

Risiken, Komplikationen und Haltbarkeit

Auch bei sorgfältiger Planung bleiben implantologische Eingriffe mit Risiken verbunden. Dazu gehören:

  • Schmerzen, Schwellung, Nachblutung oder Wundheilungsstörung;
  • Infektionen sowie mögliche Schädigungen benachbarter anatomischer Strukturen;
  • unzureichende Einheilung und Verlust eines Implantats;
  • periimplantäre Entzündungen bis zur Periimplantitis mit Knochenabbau;
  • technische Komplikationen wie Schraubenlockerung, Materialverschleiß oder Bruch der Brücke.

Der Verlust eines einzelnen Implantats kann bei einer vollständigen Brückenkonstruktion Auswirkungen auf die gesamte Versorgung haben. Wie lange Implantate und Zahnersatz funktionieren, lässt sich für einen einzelnen Patienten nicht garantieren. Langzeitergebnisse hängen unter anderem von Ausgangsbefund, Behandlungsplanung, Implantatverteilung, Risikofaktoren und regelmäßiger Nachsorge ab.

Wie wichtig ist die Nachsorge?

Implantate können keine Karies entwickeln, das umgebende Gewebe aber entzünden. Eine konsequente Reinigung der Brücke und der zugänglichen Implantatbereiche sowie individuell festgelegte professionelle Kontrolltermine sind wesentliche Bestandteile der Langzeitbetreuung. Besonders bei vorausgegangener Parodontitis sollten Entzündungszeichen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Praxisfälle: vollständige Kieferversorgungen

Dokumentierte Sofortversorgung des Unterkiefers im Februar 2026

Die Praxis veröffentlichte einen Fall einer 61-jährigen Patientin mit fortgeschrittener Parodontitis und stark gelockerten Unterkieferzähnen. Nach Untersuchung und Behandlungsplanung erfolgte eine implantatgetragene Versorgung des Unterkiefers unter Analgosedierung. Im Rahmen einer dokumentierten Live-Operation wurden sieben Implantate gesetzt und eine festsitzende provisorische Brücke eingegliedert.

Die Praxis bezeichnet die Behandlung als All-on-Six-Versorgung, dokumentiert bei diesem konkreten Eingriff aber sieben gesetzte Implantate. Das Fallbeispiel zeigt daher eine vollständige implantatgetragene Sofortversorgung, ist jedoch ausdrücklich kein dokumentierter All-on-4-Fall. Zum vollständigen Praxisbericht der Sofortversorgung

Weitere Darstellungen implantologischer Konzepte

Die Praxis stellt All-on-4-Versorgungen des Ober- und Unterkiefers anhand von Illustrationen dar. Solche Illustrationen erklären das Verfahren, sind aber von klinisch dokumentierten Behandlungsfällen zu unterscheiden. All-on-4 im Ober- und Unterkiefer – Illustrationen der Praxis

Häufige Fragen zu All-on-4

Beratung zur vollständigen Kieferversorgung in Hamburg-Bramfeld

Ob All-on-4, All-on-6 oder ein anderes Versorgungskonzept geeignet ist, kann erst nach Untersuchung der Zähne, des Zahnhalteapparats, des Kieferknochens und der prothetischen Voraussetzungen beurteilt werden. Ziel der Beratung ist ein medizinisch begründeter, verständlicher Behandlungsplan einschließlich Alternativen, Risiken und Kosten.

Zahn- und Implantatzentrum Dr. Ghaussy & Partner
Bramfelder Chaussee 1 · 22177 Hamburg-Bramfeld
Telefon: 040 / 691 81 26 Kontakt und Terminvereinbarung

Medizinische Quellen und Praxisnachweise

  1. Donos N. et al. (2026): Consensus Report of Group 1 of the 1st Global Consensus for Clinical Guidelines for the Rehabilitation of the Edentulous Maxilla. Clinical Oral Implants Research. DOI: 10.1111/clr.70063. Quelle öffnen
  2. International Team for Implantology (2018): Number of Implants Placed for Complete-Arch Fixed Prostheses – ITI Consensus Statements. Quelle öffnen
  3. Herrera D. et al. (2023): Prevention and treatment of peri-implant diseases – The EFP S3 level clinical practice guideline. Journal of Clinical Periodontology. DOI: 10.1111/jcpe.13823. Quelle öffnen
  4. Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV): Patienteninformationen zu Implantaten und Kostenübernahme. Quelle öffnen
  5. Dr. Ghaussy & Partner: Dr. med. dent. Peter Ghaussy, M.Sc. – Qualifikationen und beruflicher Werdegang. Quelle öffnen
  6. Dr. Ghaussy & Partner: Implantologische Konzepte illustriert, einschließlich All-on-four im Ober- und Unterkiefer. Quelle öffnen
  7. Dr. Ghaussy & Partner: All-on-Six-Versorgung bei einer Angstpatientin (Februar 2026; dokumentiert sieben Implantate). Quelle öffnen